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27. Woche der Kleinkunst 2011
27. Woche der Kleinkunst vom 3. bis 09. September in der Stadthalle Sankt Ingbert - Vorverkauf für Abonnements (gültig für alle vier Wettbewerbsabende und die Preisverleihung) beginnt ab 11. Juli, der Verkauf der Einzelkarten ist auf den 10. August 2011 festgesetzt.
Wie schnell doch die Zeit vergeht. In diesem Jahr feiert der Wettbewerb um die Sankt Ingberter Pfanne seinen 27. Geburtstag. Das begehrte Kochgeschirr gehört damit zu den ältesten Kleinkunstpreisen in Deutschland. Und zählt neben dem Deutschen Kleinkunstpreis des Mainzer Unterhauses und dem Bonner Prix Pantheon zu den drei wichtigsten Auszeichnungen dieser Art im deutschsprachigen Raum.
Viele Kabarettisten, Comedians, Poetry-Slamer und andere Künstler, aus allen Sparten der Kleinkunst kamen im Lauf der letzten 25 Jahre in den Besitz eines der beliebten Kochutensilien. Für manche von ihnen begann mit dem Preis ein bemerkenswerter Schub ihrer Karriere. Man denke nur an Rüdiger Hoffmann, Malediva oder Dr. Eckart von Hirschhausen, der zu den beliebtesten Ärzten der Republik gehört.
Auch in diesem Jahr hat die Jury wieder 12 Kleinkünstler der unterschiedlichsten Gattungen nominiert. Was wahrlich nicht leicht fiel, bei den insgesamt 147 Bewerbungen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, die bis zum 30. April in der Sankt Ingberter Kulturverwaltung eingingen.
In all den Jahren ist der Wettstreit um die Pfannen dennoch jung und spritzig geblieben, was er nicht zuletzt der fein abgestimmten Programmzusammenstellung aus Kabarett, Liedermacherei, Pantomime, Bewegungs- und Musiktheater sowie einem Spürsinn für neue Formen wie Poetry Slam oder Visual Comedy verdankt.
An vier Wettbewerbstagen, dem 3., 4., 6., und 7. September, treten jeweils drei Einzelkünstler(innen) oder Gruppen auf die Bühne. In diesem Jahr wird Philipp Scharri, Pfannengewinner von 2010, an allen Wettbewerbstagen sowie die große Abschlussparty am 9. September moderieren. Insgesamt drei Preise, vergeben durch Jury und Publikum, einer davon gestiftet von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG, werden an diesem Abend ab 19 Uhr bekannt gegeben.
Flyer
Flyer und Informationen zu Eintrittspreisen Vorverkaufsstellen erhalten Sie hier
Festivalclub
Für alle, die von Kleinkunst gar nicht genug kriegen können, wird in diesem Jahr wieder ein Festival-Club eingerichtet. Neben Live-Musik am Piano erleben die Gäste die Künstler des Wettbewerbs „hautnah“ im Interview und persönlichem Gespräch.
An jedem der Wettbewerbstage ab 23 Uhr:
Festivalclub „Ratskeller“ - Mitternachtsprogramm
Interviews mit den anwesenden Künstlern des jeweiligen Wettbewerbsabends. Alle Veranstaltungen im Ratskeller,
Erdgeschoss der Stadthalle. Die Gesprächsrunde leitet Peter Tiefenbrunner.
Am Klavier: Rainer Wiebe.
Der Moderator aller Abende: Phillip Scharri
Erstmals in der Geschichte der Sankt Ingberter Pfanne wird das Fernsehen des Saarländischen Rundfunks alle vier Wettbewerbsabende mitschneiden. Daher wird auch erstmals ein professioneller Moderator durch das Programm aller Abende, inklusive der Preisverleihung führen.
Die Wahl fiel auf Phillip Scharri, den Gewinner der Sankt Ingberter Pfanne 2010.
Scharri ist Poetry Slammer, Kabarettist und Performance Poet, weil das so schön schick klingt. Seine Neigung zur unkontrollierten Wortspielereien brachte ihm als Kind regelmäßig blaue Flecken ein, doch seit er sie in aufwändige Gedichtepen verpackt, ernten dieselben Wortspiele erstaunlich viel Applaus - und manchmal geben ihm Leute sogar Geld dafür.
2009 gewann er die Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften mit seinem Team PauL - Poesie aus Leidenschaft. Und weil er schon mal dabei war, holte er sich auch gleich den Titel des Deutschen Meisters im Einzelwettbewerb.
2010 konnte er die Sankt Ingberter Pfanne entgegennehmen.
Gleich nach seiner Geburt in Bonn 1976 lebte er seine Kreativität offen aus. Als Fünfjähriger wurde er Mitglied einer Improvisationstheatergruppe, ein Jahr später begann er einen Roman, kam jedoch nie über die erste Seite hinaus. Nachdem er sich als Comiczeichner, Drehbuchautor, Rapper und Regisseur versucht hatte, studierte er "was mit Medien" und landete beim ältesten Medium überhaupt: der Bühne.




