Ein Mix der guten Laune bei der DNZ
Hochstimmung herrschte bei der „Großen Kappensitzung“ der Dengmerter Narrezunft (DNZ). In einer gut besetzten Stadthalle boten die Narren unter der Leitung von DNZ Elferratspräsident Michael Wagner ein bunt gemischtes Programm aus Tanz, Musik und Büttenreden. Gut aufgestellt ist die DNZ mit ihren Garden, die sich zur Eröffnung gemeinsam auf der Bühne präsentierten
Die Hexen vom Bloxberg
Mit einem Schautanz zeigte die Jugendgarde ihr Können. Als Hexen vom Bloxberg verkleidet kamen die jungen Mädchen auf die Bühne. Trotz schauriger Frisur und gruseliger Gesichtsbemalung tanzte sich der Nachwuchs in die Herzen der Zuschauer. Trainiert wird die Jugend- und Juniorengarde von Daniel Nashan.
Marschtanz des Tanzcorps
Einen optischen Leckerbissen bescherte das von Peter Beck trainierte Tanzcorps der DNZ mit ihrem Marschtanz, bei dem die Mädchen nicht nur gekonnt ihre Beinheber vorführten (Foto). Der Marschtanz ist die klassische Variante im karnevalistischen Tanzsport, der sich aus mehreren Elementen wie Beinwürfen, Beinheber und Räderschlagen zusammensetzt, die alle vom DNZ Tanzcorps beherrscht werden.
"Ohne Frohsinn gebt's echte Fasenacht net“
Mit seinen Kappensitzungen hat sich der MGV Frohsinn (MGV) Sankt Ingbert in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf im Saarpfalz-Kreis erworben. Kein Wunder also, dass die Stadthalle auch bei der jüngsten Kappensitzung wieder sehr gut besucht war. Elferratspräsident Andreas Theis konnte ein unterhaltsames Programm mit neuen, aber auch vielen altbekannten Akteuren präsentieren. Traditionsgemäß eröffnet beim Frohsinn der Fastnachtschor (Foto) die Sitzung noch vor dem Einzug des Elferrates.
Mischung aus Tanz, Gesang und feurigen Büttenreden
Die Mischung aus Tanz, Gesang und feurigen Büttenreden war Garant für Hochstimmung. Unterstützt wurde der MGV dabei von vielen befreundeten Karnevalvereinen. Unter dem Motto: „Dengmert ist unser Lääwe“ drehte sich auch in diesem Jahr vieles auf der närrischen Bühne um die schönste saarländische Mittelstadt. Mit seinem „De Hans-kanns-Rap“ setzte Lokalmatador Konrad „Conny“ Weisgerber (Foto) eine neue Bestmarke in der Bütt. Mit dem Rap nahm er den künftigen OB Hans Wagner kräftig auf die Schippe.
Rettungsschirm für den Oberbürgermeister
Einen bundes- und weltpolitischen Spiegel hielt Hofnarr Andreas Franz aus Ramstein den Gästen vor. Mit im Gepäck hatte der Narr einen Rettungsschirm, den OB Jung während seiner schelmischen Abrechnung von Stuttgart bis Berlin halten musste. Der Narr nahm am Ende seinen Rettungsschirm wieder mit, Sankt Ingbert kann darauf vorerst noch verzichten.
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Spaten gegen Stampess-Stößer
Nach der Narrenkost betraten die Garanten für Hochstimmung, die Frohsinn's Krätzjer, zum ersten Mal für den Abend die Bühne. Rechnete zuvor der Hofnarr in Reimen mit Politik und Weltgeschehen ab, machten dies die Krätzjer auf musikalische Weise. Selbstverständlich durfte bei der Frohsinn's Band das kommunale politische Geschehen auch nicht fehlen. Mit Spaten gegen übergroßen Stampess-Stößer verarbeiteten sie auf närrische Art die jüngsten geschichtlichen Entwicklungen zwischen Rohrbach und St. Ingbert.
Rocker mit Hüftgold
Bei den Kappensitzungen des MGV darf das Männerballett nicht fehlen. Erst als Frösche dann als waschechte Rocker mit tätowierten Armen traten die Mulitalente in diesem Jahr auf die Bühne. Dabei zeigten einige ganz ungeniert ihr Hüftgold. Obwohl noch völlig außer Atem von ihrem Auftritt zeigte das Publikum kein Erbarmen und forderte eine Zugabe.
KG „dann wolle ma emol“ Rohrbach ließen die Garden tanzen
Von Tänzen und Shows geprägt war die Kappensitzung der KG „dann wolle ma emol“ Rohrbach in ihrer 34. Auflage. Mit über zwanzig Auftritten erlebten die Gäste ein unterhaltsames Programm, das bis nach Mitternacht dauerte. „En Rohrbach esch die Faasenacht so scheen wie neijends off de Welt“ hieß es am Samstagabend bei der Kappensitzung der KG „dann wolle ma emol“ (KG) in der Rohrbachhalle, die unter dem Motto „Zauberwald“ stand. Mit ihren Partnerinnen auf den Schultern marschierte die gemischte Garde in die Rohrbachhalle ein (Foto).
Schnullergarde mit Schautanz
Den Auftakt in Rohrbach machten die ganz großen Lieblinge der Rohrbacher, die Schnullergarde, mit einem Schautanz. Die Mädchen der Schnullergarde befinden sich alle noch im Kindergartenalter. Die beiden Trainerinnen, Heike und Helga Esseln, konnten sehr stolz auf die gezeigte Leistung der Schnullergarde sein, die durch begeisterten Applaus bestätigt wurde
Amtierente Saarlandmeister auf der Bühne
Zu den Höhepunkten bei den Tänzen zählte der Auftritt der Aktiven-Garde der KG Rohrbach, die als amtierende Saarlandmeister auftreten konnten. Der größeren Kraft der männlichen Tänzer ist es wohl zu verdanken, dass bei dem Auftritt viele Hebefiguren gezeigt wurden. Besonders stolz ist die KG „dann wolle ma emol“ Rohrbach auch darauf, dass sie die einzige gemischte Garde im Saarpfalz-Kreis haben.
Sandmännchen auf Reisen
Das Beste heben sich die Rohrbacher Narren gerne bis zum Schluss auf. Bis nach Mitternacht mussten die Gäste auf die bekannte Anmoderation: „Nun liebe Gäste gebt fein acht..“ warten. Gemeint waren damit die Sandmännchen der KG. Dies sind 38 Aktive im Alter von 15 bis 40 Jahren, die Jahr für Jahr immer wieder eine gigantische Bühnenshow auf die Beine stellen. Für das anspruchsvolle rund halbstündige Programm wird fast ein ganzes Jahr trainiert. Als Holländerinnen ging es im aktuellen Programm mit Sack und Pack auf Reisen bis ins schöne Saarland.
AWO-Fastnacht mit vollem Programm
Bei vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ist das bunte Fastnachtstreiben des AWO-Ortsvereins St. Ingbert zu einem beliebten Treffen in der närrischen Zeit geworden. Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit, die AWO präsentierte die vom MGV Frohsinn gestaltete Nachmittags-Kappensitzung. Damit möglichst viele ältere Mitbürger an der sonntäglichen Kappensitzung teilnehmen konnten, hatte der Sankt Ingberter Ortsrat beschlossen, an diesem Nachmittag Sonderbusse einzusetzen.
Pfalzmeister zu Gast auf der Bühne
Nach ihrer großen Kappensitzung am Freitagabend und einer viel zu kurzen Nacht stand die Narrenabteilung des MGV am Sonntagmittag ab 15 Uhr wieder frisch auf der Bühne. Freude hatten Seniorinnen und Senioren an den Auftritten der Garden. Mit ihren prächtigen Kostümen war die Prinzengarde der Karnevalsunion Miesau besonders ins Auge gefallen. Mit ihrem Schautanz „Zeit zum Umdenken“, den sie in der Stadthalle aufführten, wurden sie zum wiederholten Male in Folge zum Pfalzmeister gekrönt.
Stadtbücherei hat wieder geöffnet
Bei Umbauarbeiten für den H&M Store war am 25. Juli des vergangenen Jahres im Untergeschoss des Gebäudes in der Kaiserstraße ein Feuer ausgebrochen. Dies hatte dazu geführt, dass die Stadtbücherei in der ersten Etage über ein halbes Jahr geschlossen werden musste. Hatte man anfangs noch gehofft die Bücherei schnell wieder in Betrieb nehmen zu können, wurde nach genauerer Schadensbegutachtung klar, dass es länger dauern wird. Nun sind alle Schäden beseitigt und die Bücherei seit Montag, 6. Februar wieder geöffnet.
Über 100.000 Medien im Angebot
Auf die Kunden der Bücherei warten jetzt wieder rund 100.000 Medien, darunter etwa 1.500 neue Bücher, 200 DVDs und 100 Hörbücher. Stammkunden werden sich ein wenig umstellen müssen. So wurde unter anderem die Leseecke (Foto) in den hinteren Teil der Bücherei verlegt, so dass sie weiter weit vom Veranstaltungsbereich liegt. Ab Mitte Februar wird auch die Galerie K wieder in die Stadtbücherei einziehen, teilte Stefan Ruffing, Abteilungsleiter Kultur bei der Stadt Sankt Ingbert, mit.
















