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N`Diaganiao, Wirtschaft
Die größte Bedeutung in der Wirtschaft N'Diaganiaos hat der Agrarsektor. Das Handwerk ist nur in geringem Maße entwickelt. Charakteristisch ist ein dualistisches Wirtschaftssystem: die Produktion für den Eigenbedarf und die Produktion für den Verkauf. In der Landgemeinde gibt es einen ständigen Markt und zwei Wochenmärkte, auf denen auch auswärtige Händler ihre Waren anbieten.
Landwirtschaft
Die landwirtschaftlich genutzte Fläche umfasst ca. 38% der Gesamtfläche N'Diaganiaos. Der Ackerbau steht nach Umfang und Bedeutung an erster Stelle. Es werden Hirse, Erdnüsse und Gemüse (u.a. Kartoffel, Tomaten, Karotten und Zwiebeln) angebaut. Hirse und Erdnüsse sind wichtige Grundnahrungsmittel. Erdnüsse zählen jedoch auch zu den bedeutendsten Exportprodukten des Senegal. Die Agrarproduktion ist vor allem von den klimatischen Bedingungen abhängig und unterliegt großen Schwankungen. Um die landwirtschaftliche Produktion von den Niederschlägen unabhängiger zu machen, wird ein Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche bewässert. Mittlerweile sind mit Hilfe von finanziellen Mitteln aus St.Ingbert und St.Herblain neue wind- bzw. dieselbetriebene Pumpenanlagen gebaut worden, und das Wasserleitungssystem wurde so ausgebaut, dass die meisten Teilgemeinden nun über einen Anschluss verfügen. Die Rinderhaltung ist der wichtigste Zweig der Viehzucht. Weitere Nutztiere sind Ziegen, Schafe, Esel und Pferde. Die Versorgung der Tiere bereitet Schwierigkeiten, da ein Mangel an Weideplätzen besteht. Zu diesen zählen auch die Waldgebiete, die nur ca. 0,003% der Gesamtfläche der Landgemeinde ausmachen.
Handwerk
Das Handwerk ist in N'Diaganiao wenig entwickelt. Es gibt eine Reihe von Maurern, etliche Schmiede (darunter Schweißer und Schmuckschmiede), einige Weber, Färber, Holzschnitzer und Schuhmacher.
Energiewirtschaft
Die wichtigste Energiequelle der Landgemeinde N'Diaganiao ist Holz. Dieser Energieträger ist jedoch sehr knapp. Der Waldbestand umfasst nur 0,11 Km², obwohl Aufforstungsmaßnahmen erfolgt sind. Erneuerbare Energiequellen, wie Wind- und Sonnenenergie werden zunehmend genutzt (Windräder, Solarzellen). Hier liegt ein wichtiger Ansatz der Entwicklungshilfe.

